CelleCreativ: Interview mit unserem Geschäftsführer Jens Bockelmann

Detailansicht: Mann mit braunem Mantel inspiziert Druckplatte vor Druckmaschine

Wir lieben die Lüneburger Heide. Wir lieben unsere Region.

Gemeinsam stark heißt es beim CelleCreativ e.V.

MHD Druck und Service als Teamplayer ist gern Mitglied der Initiative zur Förderung der Kreativ- und Kulturwirtschaft in Celle und Umgebung.

Im aktuellen E-Mail-Newsletter, dem CelleCreativ Ticker aus KW17, gibt es nun ein frisches Interview mit unserem Geschäftsführer Jens Bockelmann.

Vielen Dank an CelleCreativ!

Interview mit Jens Bockelmann, geschäftsführender Gesellschafter der MHD Druck und Service GmbH aus Hermannsburg:
„Vorweg möchte ich sagen, dass mir die Philosophie der regionalen Druckerei sehr gefällt: Sie besteht aus drei Säulen und beinhaltet Ökonomie (164 Jahre Erfahrung), Ökologie (Green Printing) und Soziales (das Betriebsklima ist ebenso wichtig).
Die Webseite ist einen Besuch wert: MHD-Druck“

Los geht’s:

Wie gehen Sie mit der aktuellen Situation um?

Unser Team von 20 Mitarbeitern im Drucksaal, der Buchbinderei, der Vorstufe und im Office ist seit Jahren eingespielt. Wir haben ein fast schon freundschaftliches Verhältnis im Hause. Und Freunde achten eben aufeinander. Abstand halten heißt Anstand haben. Unsere Räumlichkeiten lassen es zu, dass man miteinander arbeitet, ohne sich ständig zu nahe zu kommen. Nun sind wir seit 2 Wochen in Kurzarbeit. Das wurde von allen Mitarbeitern gut aufgenommen. Auch hier spürt man, dass die Firma für alle nicht nur Arbeitsplatz ist, sondern dass das Fortbestehen der Druckerei am Herzen liegt, nicht nur das reine Geld verdienen. Auch zu unseren Kunden suchen wir gerade verstärkt den persönlichen Kontakt. Nähe aus der Ferne ist hier unser Wunsch und der wird in diesen unübersichtlichen Zeiten gern angenommen.

Welche positiven Erlebnisse gibt es zu berichten?

Unsere Kunden halten uns die Treue, zeigen Verständnis, wenn nun mal etwas anders laufen muss, als sonst. Zusammenhalten kann man trotzdem, oder auch jetzt erst recht. Und Distanz halten meint ja nur die physische Distanz, nicht aber die soziale! Diese Krise macht aus Partnern, Lieferanten, Kunden oft Verbündete gegen den Virus. Sich gegenseitig unterstützen um diese Situation zu meistern. Das ist ein echt wertvoller Nebeneffekt in dieser schwierigen Zeit.

Sehen Sie eine Chance für das digitale Leben?

Gibt es eine Chance, sich da rauszuhalten? Innovation und immer am Ball bleiben was neuste Technik und alles was einem den beruflichen, aber auch privaten Alltag leichter macht, war schon immer ein Lieblingsthema von mir. Wie so oft im Leben, kommt leider erst Schwung in eine Sache, wenn es nötig ist. So wie aufräumen, weil Besuch kommt. Technik begeistert mich schon immer, auch wenn ich sie selbst nicht immer im Detail umsetzen kann. Unseren Mitarbeitern haben wir jedoch immer schon Fortbildungen ermöglicht. Wir besuchen regelmäßig Messen und nutzen neueste Technik individuell auf uns zugeschnitten.

Was halten Sie von der „digitalen Zukunft“?

Weitenentwicklung permanent verfolgen und nicht erst wenn sie nötig ist, ist für mich echte, gelebte Entwicklung. Um weltweit schrittzuhalten mit der digitalen Zukunft müssen in Deutschland noch einige Bedingungen verbessert werden. Das Netz muss in der Breite ausgebaut werden, Sicherheitsstandards und Übertragungsgeschwindigkeiten erhöht werden.

Die digitale Zukunft muss dem Menschen dienen, einen Mehrwert schaffen. Und die Entwicklung wird nur so schnell gehen, wie auch der anwendende Mensch mitkommt.

Weitere Infos zur Initiative unter:

www.cellecreativ.de