Von der Kindheit in die Werkstudentenrolle – Meine Reise durch die Druckerei meines Vaters
Hallo zusammen, ich bin Fini, und ich möchte euch auf eine kleine Zeitreise mitnehmen – zurück in die Druckerei meines Vaters, die ich schon mein ganzes Leben kenne.
Als Kind war die Druckerei für mich ein riesiger Abenteuerspielplatz. Die Druckmaschinen wirkten wie riesige Roboter, die Geheimnisse spuckten, und der Geruch von frischer Druckfarbe war irgendwie … na ja, gewöhnungsbedürftig. Am meisten Spaß machte es, durch die Papierstapel zu hüpfen, auch wenn mein Vater das eher weniger lustig fand (Papierchaos inklusive!).
In der Jugend änderte sich die Perspektive ein bisschen. Plötzlich war es nicht mehr nur der „Spielplatz“, sondern irgendwie „die Arbeit meines Vaters“. Manchmal fühlte ich mich wie eine unfreiwillige Praktikantin, wenn ich ein paar Broschüren falten oder „ganz zufällig“ bei einem Kundenprojekt helfen sollte. Die Druckerei war einfach immer präsent, auch wenn ich gerade ganz andere Dinge im Kopf hatte (wie den nächsten Shoppingtrip oder meine Lieblingsserie).
Und jetzt? Tja, jetzt bin ich hier als Werkstudentin und sehe die Druckerei aus einem ganz neuen Blickwinkel. Plötzlich ist mir klar geworden, wie viel Herzblut mein Vater hier reingesteckt hat, und dass es eben doch nicht „nur Papier“ ist, sondern echte Leidenschaft. Ich entdecke jeden Tag neue Facetten und lerne Dinge, die ich als Kind nie verstanden hätte – okay, und ja, ich habe sogar angefangen, den Geruch von frischer Druckfarbe zu mögen.
Ich bin gespannt, wo diese Reise noch hingeht, und vielleicht werde ich
irgendwann die Druckerei auch mit ganz neuen Augen sehen – wer weiß?
Eure Fini

